Geschichte des Hauses

Das Landjugendhaus Kienberg ist seit 1966 das diözesane Bildungshaus der Katholischen Landjugendbewegung (kurz: KLJB) Augsburg. Im Jahre 1966 kaufte die KLJB Augsburg dieses Haus, das lediglich aus einem Altbau – dem heutigen Schlaftrakt – bestand. Dies war nur durch die Mitarbeit der KLJB-Mitglieder möglich. Eigenleistungen wie z.B. Altkleider- und Altpapiersammlungen, Bälle und Veranstaltungen, Spenden usw. ermöglichten dem Diözesanverband der KLJB das Haus zu kaufen. Zum selben Zeitpunkt wurde der Trägerverein gegründet. Bald war das Haus zu klein für die Gruppen und es wurde ein Anbau mit Tagungsraum, Gruppenräumen, Küche und Speisesaal notwendig. Diese Kosten konnten weder von der KLJB noch vom Trägerverein getragen werden. Deshalb überschrieb die KLJB das Haus, das weiterhin vom Trägerverein verwaltet wird, der Diözese Augsburg. Mitte der 80er Jahre wurde das Landjugenhaus Kienberg Schritt für Schritt nach ökologischen Gesichtspunkten verändert. Dies beinhaltete den Bau eines Sonnenkollektor, Müllvermeidung und – trennung. Die Ernährung wurde nach vollwertigen Kriterien ausgerichtet. Mit diesen Veränderungen konnten einige Ziele der KLJB im Landjugendhaus verwirklicht werden. Die konzeptionelle Umsetzung basierte zum Teil auf ehrenamtliche Zusammenarbeit. So wurden z.B. in Werkwochen der Sonnenkollektor gebaut, Gartenarbeiten verrichtet, Gruppenräume umgebaut und kleine Renovierungsarbeiten durchgeführt. Doch es sollte nicht bei Ausbesserungsarbeiten bleiben. Die ersten beiden Monate im Jahre 1998 wurde das Haus geschlossen und Renovierungsarbeiten durchgeführt. Seit März 1998 präsentiert sich das Haus mit neuen Sanitäranlagen, einer neuen Farbgebung, neu gestalteten Zimmern, komplett neuer Beleuchtung, einem veränderten Eingangsbereich und einem neu gestalteten Vorplatz. Damit war noch nicht genug. Bis zum Sommer 1999 wurde noch ein Wintergarten gebaut, um die Sonnenenergie auszunutzen. Des weiteren wurde der Vorplatz vom Kienberg behindertengerecht umgestaltet, der Sportplatz renoviert und eine Pflanzenkläranlage gebaut. Im Frühjahr 1999 gab es dann wieder eine Werkwoche, in der die Pflanzenbeete der Kläranlage selbst bepflanzt wurden, der Vorplatz und der Wintergarten gestaltet wurden. Auch der Grillplatz, der Sandkasten und die Kräuterschnecke wurden erneuert. Im Winter 2006 hat man mit dem Bau einer Pelletheizung und dem dazugehörigen Lager begonnen. An mehreren Wochenenden wurde fleisig gebaut, damit möglichst schnell die alte Ölheizung ausgewechselt werden konnte.
Ja und nun sind wir gespannt, was die Zeit noch so mit sich bringt.